Beschreibung
20 Tage Neuseeland Mietwagenrundreise ab Auckland bis Christchurch: flexibel, naturnah und ideal für Nordinsel und Südinsel.

Neuseeland in 20 Tagen: Freiheit, Natur und große Momente
Diese 20-tägige Mietwagenrundreise durch Neuseeland ist ideal für alle, die das Land nicht nur sehen, sondern wirklich erleben möchten. Sie starten in Auckland auf der Nordinsel und reisen bis nach Christchurch auf der Südinsel. Dazwischen liegen aktive Vulkanlandschaften, dampfende Thermalquellen, goldene Strände, üppige Regenwälder, Gletscher, Bergseen und Fjorde, die zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften der Welt zählen.
Der große Vorteil dieser Reise liegt in der Freiheit. Sie fahren im eigenen Tempo, halten an Aussichtspunkten, kleinen Cafés, Stränden oder Wanderwegen und gestalten Ihre Tage so, wie sie zu Ihnen passen. Die Route ist vorbereitet, aber viele Bestandteile können flexibel angepasst werden. Auch der Flug ist optional zubuchbar. Dadurch eignet sich diese Reise für Paare, Naturliebhaber, Fotofans, aktive Reisende und alle, die Neuseeland intensiv kennenlernen möchten.
Warum sich diese Reise besonders lohnt
Neuseeland ist ein Land der Kontraste. Auf vergleichsweise kurzer Strecke wechseln die Landschaften oft überraschend schnell. Morgens stehen Sie an einem schwarzen Vulkanstrand, mittags wandern Sie durch Farnwälder und am Abend genießen Sie den Blick auf schneebedeckte Gipfel. Genau diese Vielfalt macht die Reise so spannend.
Die Kombination aus Nordinsel und Südinsel sorgt dafür, dass Sie die bekanntesten Höhepunkte und viele landschaftliche Geheimtipps miteinander verbinden. Die Nordinsel begeistert mit Maori-Kultur, Vulkanen, heißen Quellen und sanften Küsten. Die Südinsel zeigt sich wilder, alpiner und dramatischer. Hier erwarten Sie Gletscher, türkisfarbene Seen, tiefe Täler und die berühmten Fjorde des Fiordland Nationalparks.
- Sie erleben Neuseeland individuell statt in einer starren Gruppenreise.
- Sie kombinieren die wichtigsten Naturhighlights beider Inseln.
- Sie reisen bequem mit dem Mietwagen und bleiben dennoch flexibel.
- Sie können Ausflüge, Unterkünfte und Aufenthaltsdauer nach Wunsch anpassen.
- Sie gewinnen genug Zeit für Wanderungen, Fotostopps und besondere Erlebnisse.
Von Auckland aus in das Abenteuer starten
Auckland: entspannter Auftakt zwischen Meer und Vulkanen
Auckland ist ein angenehmer Startpunkt für Ihre Neuseelandreise. Die größte Stadt des Landes liegt zwischen zwei Meeren und ist von erloschenen Vulkanen geprägt. Schon am ersten Tag spüren Sie, wie nah Stadtleben und Natur hier beieinanderliegen. Vom Mount Eden genießen Sie einen weiten Blick über die Skyline, den Hafen und die umliegenden Inseln.
Wenn Sie nach dem Flug entspannt ankommen möchten, lohnt sich ein Spaziergang am Viaduct Harbour oder im Stadtteil Wynyard Quarter. Dort finden Sie Restaurants, Cafés und schöne Wege entlang des Wassers. Wer etwas mehr Zeit einplant, kann mit der Fähre nach Waiheke Island fahren. Die Insel ist bekannt für Strände, Weinberge und entspannte Küstenstimmung.
Praktischer Tipp für den Reisestart
Planen Sie in Auckland nicht zu viel Programm am ersten Tag. Der Jetlag kann spürbar sein, und der Linksverkehr braucht etwas Eingewöhnung. Eine zusätzliche Nacht zu Beginn ist oft sinnvoll, besonders wenn Sie nach einem langen Flug entspannt in die Rundreise starten möchten.
Coromandel Halbinsel: Strände, Buchten und grüne Küstenwege
Die Coromandel Halbinsel gehört zu den schönsten Küstenregionen der Nordinsel. Die Straßen führen durch grüne Hügel, vorbei an Pohutukawa-Bäumen, kleinen Orten und Aussichtspunkten über dem Pazifik. Hier lohnt es sich, bewusst langsam zu reisen. Viele der schönsten Eindrücke liegen nicht nur am Ziel, sondern entlang der Strecke.
Ein Höhepunkt ist Cathedral Cove, eine natürliche Felskathedrale am Meer. Der Weg dorthin führt über Küstenpfade mit herrlichen Ausblicken. Am Strand angekommen, sehen Sie helle Kalksteinfelsen, türkisfarbenes Wasser und eine Atmosphäre, die fast filmreif wirkt. Ebenfalls bekannt ist der Hot Water Beach. Bei Ebbe können Sie im Sand eine kleine Mulde graben, in der warmes Thermalwasser aufsteigt.
- Besuchen Sie Cathedral Cove möglichst früh am Morgen, wenn es ruhiger ist.
- Prüfen Sie für den Hot Water Beach unbedingt die Gezeitenzeiten.
- Nehmen Sie Badesachen, Sonnenschutz und Wasser mit.
- Halten Sie an Aussichtspunkten entlang der Küstenstraße, viele sind nicht überlaufen.
Rotorua: Geothermie, Maori-Kultur und dampfende Erde
Ein Ort, den man riecht, sieht und spürt
Rotorua ist einer der faszinierendsten Orte der Nordinsel. Schon bei der Ankunft merken Sie, dass hier unter der Erde viel passiert. Es dampft aus Felsspalten, Schlammtöpfe blubbern, und der typische Schwefelgeruch gehört zum Erlebnis dazu. In geothermalen Parks wie Wai-O-Tapu oder Te Puia sehen Sie farbige Mineralterrassen, heiße Quellen und Geysire.
Besonders eindrucksvoll ist der Champagne Pool in Wai-O-Tapu mit seinen intensiven Farben. Die orangefarbenen Ränder entstehen durch Mineralien, während die Wasseroberfläche durch aufsteigende Gase lebendig wirkt. Rotorua ist aber nicht nur Naturphänomen, sondern auch ein wichtiger Ort der Maori-Kultur. Bei kulturellen Vorführungen, traditionellen Hangi-Essen und Besuchen in Maori-Dörfern erhalten Sie Einblicke in Geschichte, Sprache und Bräuche des Landes.
Aktiv unterwegs rund um Rotorua
Rund um Rotorua finden Sie viele Möglichkeiten für leichte und aktive Erlebnisse. Der Redwoods Forest lädt zu Spaziergängen zwischen mächtigen Mammutbäumen ein. Besonders stimmungsvoll ist der Treewalk bei Dunkelheit, wenn Lichtinstallationen den Wald sanft beleuchten. Wer Bewegung sucht, findet rund um Rotorua außerdem einige der besten Mountainbike-Strecken Neuseelands.
Hobbiton und Tongariro: zwei ganz unterschiedliche Höhepunkte
Von Rotorua aus lässt sich ein Ausflug nach Hobbiton sehr gut einbauen. Das Filmset aus den berühmten Mittelerde-Filmen liegt in einer sanften Hügellandschaft bei Matamata. Auch wenn Sie kein eingefleischter Filmfan sind, lohnt sich der Besuch. Die Liebe zum Detail, die kleinen Hobbit-Höhlen, Gärten und das Gasthaus „Green Dragon“ machen den Ort zu einem besonderen Erlebnis.
Ein ganz anderes Naturerlebnis bietet der Tongariro Nationalpark. Er zählt zum UNESCO-Welterbe und ist für seine aktiven Vulkane, Lavafelder und smaragdgrünen Kraterseen bekannt. Das Tongariro Alpine Crossing gilt als eine der schönsten Tageswanderungen der Welt. Die Tour ist anspruchsvoll, aber landschaftlich überwältigend.
- Für Hobbiton sollten Sie Tickets frühzeitig reservieren, besonders in der Hauptsaison.
- Das Tongariro Alpine Crossing erfordert gute Kondition und passende Kleidung.
- Das Wetter im Nationalpark kann schnell wechseln, auch im Sommer.
- Nutzen Sie einen Shuttle-Service, da Start- und Zielpunkt der Wanderung unterschiedlich sind.
Wellington: kreative Hauptstadt am Wasser
Auf dem Weg zur Südinsel führt die Reise nach Wellington, die charmante Hauptstadt Neuseelands. Die Stadt ist kompakt, lebendig und liegt wunderschön zwischen Hafen und Hügeln. Sie eignet sich hervorragend für einen entspannten Zwischenstopp vor der Fährüberfahrt.
Ein Muss ist das Nationalmuseum Te Papa Tongarewa. Es vermittelt die Naturgeschichte, Maori-Kultur und gesellschaftliche Entwicklung Neuseelands anschaulich und modern. Auch die Fahrt mit dem historischen Cable Car ist empfehlenswert. Oben angekommen, genießen Sie den Blick über die Stadt und können durch den Botanischen Garten zurückspazieren.
Wellington ist außerdem bekannt für Cafés, kleine Restaurants und eine kreative Filmszene. Wer sich für Filmproduktion interessiert, kann einen Ausflug zur Weta Workshop Experience einplanen. Dort erhalten Sie spannende Einblicke in Kostüme, Requisiten und Spezialeffekte.
Mit der Fähre zur Südinsel: ein Reisetag mit Aussicht
Die Fährfahrt von Wellington nach Picton ist mehr als nur ein Transportabschnitt. Sie ist ein Erlebnis für sich. Die Überfahrt durch die Cook Strait und die Marlborough Sounds zählt zu den schönsten Fährstrecken der südlichen Hemisphäre. Besonders kurz vor Picton gleitet das Schiff durch schmale Wasserarme, grüne Hänge und stille Buchten.
Reservieren Sie die Fähre möglichst früh, vor allem wenn Sie mit dem Mietwagen reisen. Die Plätze für Fahrzeuge sind begrenzt. An Bord können Sie entspannen, die Aussicht genießen und sich auf den landschaftlich anderen Charakter der Südinsel einstimmen.
Abel Tasman Nationalpark: goldene Strände und türkisblaues Wasser
Neuseelands sonnige Küstenseite
Der Abel Tasman Nationalpark wirkt fast tropisch. Goldene Sandstrände, klares Wasser und grüne Küstenwälder prägen diese Region im Norden der Südinsel. Der Park ist ideal für Reisende, die Natur aktiv, aber nicht extrem erleben möchten.
Besonders beliebt sind Wassertaxi-Fahrten entlang der Küste. Sie können sich an einem Strand absetzen lassen und einen Abschnitt des Abel Tasman Coast Track wandern. Danach bringt Sie das Wassertaxi wieder zurück. So erleben Sie die schönsten Buchten, ohne eine mehrtägige Wanderung planen zu müssen.
Erlebnisse im Abel Tasman
- Fahren Sie mit dem Kajak entlang geschützter Buchten.
- Wandern Sie auf Teilstücken des Coast Track.
- Besuchen Sie Anchorage Bay oder Bark Bay.
- Achten Sie auf Robbenkolonien bei Felseninseln entlang der Küste.
Der Abel Tasman ist ein guter Ort, um Tempo aus der Reise zu nehmen. Eine zusätzliche Nacht lohnt sich, wenn Sie wandern, kajaken oder einfach am Strand entspannen möchten.
Die wilde Westküste: Regenwald, Felsen und Gletscher
Die Westküste der Südinsel zeigt Neuseeland von seiner ursprünglichen Seite. Die Straße führt zwischen Tasmansee, Regenwald und den Bergen der Südalpen entlang. Das Wetter kann wechselhaft sein, doch genau das verleiht der Region ihren rauen Charakter. Nebel über den Wäldern, tosende Brandung und moosbewachsene Bäume schaffen eine besondere Atmosphäre.
Ein spannender Stopp sind die Pancake Rocks bei Punakaiki. Die geschichteten Kalksteinfelsen sehen aus wie aufeinandergestapelte Pfannkuchen. Bei Flut und stärkerem Wellengang schießt Meerwasser durch sogenannte Blowholes nach oben. Das ist besonders eindrucksvoll und gut über kurze Wege erreichbar.
Franz Josef Gletscher: Eis zwischen Regenwald und Bergen
Der Franz Josef Gletscher ist einer der ungewöhnlichsten Gletscher der Welt, weil er bis in eine relativ niedrige Höhenlage hinabreicht und von Regenwald umgeben ist. Schon der Weg zum Aussichtspunkt zeigt die Kraft der Natur. Sie wandern durch ein weites Tal, das der Gletscher über Jahrtausende geformt hat.
Wer ein besonderes Erlebnis sucht, kann einen Helikopterflug mit Gletscherlandung buchen. Dabei sehen Sie die zerklüftete Eislandschaft aus der Luft und betreten, je nach Wetter und Verfügbarkeit, das Gletschereis mit einem Guide. Da Wetterbedingungen an der Westküste schnell wechseln, sollten Sie solche Ausflüge möglichst flexibel planen.
Wanaka und Queenstown: Seen, Berge und Abenteuer
Wanaka: ruhiger Lieblingsort am See
Auf dem Weg Richtung Süden erreichen Sie Wanaka, einen entspannten Ort am gleichnamigen See. Die Kulisse ist beeindruckend: klares Wasser, Bergketten und viel Raum für Aktivitäten. Bekannt ist das Fotomotiv That Wanaka Tree, ein einzelner Baum im Wasser des Sees. Besonders schön ist die Stimmung am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang.
Für Wanderfreunde lohnt sich der Aufstieg zum Roys Peak, wenn Wetter und Kondition passen. Die Wanderung ist steil, belohnt aber mit einem weiten Blick über den Lake Wanaka und die umliegenden Berge. Alternativ bietet sich der Mount Iron Track als kürzere und leichtere Tour an.
Queenstown: lebendig, spektakulär und perfekt gelegen
Queenstown liegt am Lake Wakatipu und gilt als Abenteuerhauptstadt Neuseelands. Die Stadt ist lebendig, aber gleichzeitig von großartiger Natur umgeben. Sie können mit der Gondel auf den Bob’s Peak fahren, eine Bootstour auf dem See unternehmen oder einfach an der Uferpromenade den Blick auf die Remarkables genießen.
Wer Nervenkitzel sucht, findet Bungee Jumping, Jetboat-Fahrten, Ziplining oder Rafting. Doch Queenstown kann auch ruhig. Eine Fahrt nach Arrowtown lohnt sich besonders im Herbst, wenn sich die Bäume golden färben. Der kleine historische Ort erinnert an die Goldgräberzeit und besitzt gemütliche Cafés, Boutiquen und Spazierwege entlang des Arrow River.
Milford Sound oder Doubtful Sound: Fiordland in seiner schönsten Form
Ein Höhepunkt dieser Rundreise ist der Ausflug in den Fiordland Nationalpark. Die Region gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und zeigt eine Landschaft, die fast unwirklich wirkt. Steile Felswände steigen aus dunklem Wasser auf, Wasserfälle stürzen hunderte Meter in die Tiefe, und bei Regen entstehen unzählige temporäre Kaskaden.
Der Milford Sound ist der bekannteste Fjord Neuseelands. Die Anfahrt ab Queenstown oder Te Anau ist lang, aber landschaftlich spektakulär. Unterwegs passieren Sie den Mirror Lakes, das Eglinton Valley und den Homer Tunnel. Eine Bootsfahrt im Milford Sound bringt Sie nah an Wasserfälle und mit etwas Glück sehen Sie Robben, Delfine oder sogar Pinguine.
Der Doubtful Sound ist weniger besucht und wirkt abgeschiedener. Die Tour ist aufwendiger, da sie meist eine Bootsfahrt über den Lake Manapouri und eine Busfahrt über den Wilmot Pass beinhaltet. Dafür erleben Sie eine besonders stille, tief eingeschnittene Fjordlandschaft. Wenn Sie Ruhe und intensive Natur suchen, ist Doubtful Sound eine hervorragende Wahl.
- Milford Sound eignet sich gut, wenn Sie den berühmtesten Fjord erleben möchten.
- Doubtful Sound ist ideal für Reisende, die mehr Abgeschiedenheit suchen.
- Eine Übernachtung in Te Anau verkürzt die Anfahrt deutlich.
- Regen ist im Fiordland kein Nachteil, denn dann wirken die Wasserfälle besonders eindrucksvoll.
Aoraki Mount Cook: alpine Größe und klare Sternennächte
Die Reise führt weiter in die Bergwelt rund um Aoraki Mount Cook, den höchsten Berg Neuseelands. Schon die Anfahrt entlang des Lake Pukaki ist ein Erlebnis. Das Wasser leuchtet bei gutem Licht milchig türkis, weil feines Gletschermehl im See schwebt. Im Hintergrund erhebt sich die schneebedeckte Bergkette der Südalpen.
Eine der schönsten und gut zugänglichen Wanderungen ist der Hooker Valley Track. Der Weg führt über Hängebrücken, durch ein weites Tal und bis zum Hooker Lake. Dort treiben je nach Jahreszeit kleine Eisstücke im Wasser, während Aoraki Mount Cook darüber aufragt. Die Wanderung ist nicht technisch schwierig, aber wetterabhängig. Wind kann in der Region kräftig sein.
Ein weiterer besonderer Aspekt ist der Nachthimmel. Die Region gehört zum Aoraki Mackenzie International Dark Sky Reserve. Bei klarer Sicht sehen Sie einen beeindruckenden Sternenhimmel, fernab großer Lichtquellen. Wer sich für Astronomie interessiert, kann eine geführte Sternentour in der Umgebung von Lake Tekapo einplanen.
Christchurch: entspannter Abschluss mit Gartenstadt-Flair
Christchurch bildet den passenden Abschluss dieser abwechslungsreichen Rundreise. Die Stadt hat sich nach den Erdbeben der vergangenen Jahre stark verändert und zeigt heute eine interessante Mischung aus historischen Gebäuden, moderner Architektur, Street Art und grünen Parks.
Sehr schön ist ein Spaziergang durch den Botanischen Garten oder entlang des Avon River. Wer es gemütlich mag, kann eine Stocherkahnfahrt unternehmen. Auch der Riverside Market lohnt sich für regionale Produkte, kleine Gerichte und eine lebendige Atmosphäre. Christchurch eignet sich außerdem gut, um die Reise ruhig ausklingen zu lassen und vor dem Rückflug noch einmal durchzuatmen.
Ihre Route im Überblick: ein sinnvoller Verlauf von Nord nach Süd
Die genaue Route kann je nach Wunsch angepasst werden. Eine mögliche Aufteilung verbindet die wichtigsten Höhepunkte mit realistischen Fahrzeiten und genug Raum für Erlebnisse. Besonders bei einer Mietwagenrundreise ist es wichtig, nicht jeden Tag zu voll zu planen. Neuseeland wirkt am besten, wenn Sie unterwegs Zeit für spontane Stopps haben.
- Auckland: Ankommen, Hafen, Mount Eden und optional Waiheke Island.
- Coromandel: Cathedral Cove, Hot Water Beach und Küstenstraßen.
- Rotorua: Geothermalparks, Maori-Kultur und Redwoods Forest.
- Tongariro Region: Vulkanlandschaften und optional Alpine Crossing.
- Wellington: Te Papa Museum, Cable Car und Hafenviertel.
- Fähre nach Picton: Fahrt durch die Marlborough Sounds.
- Abel Tasman: Strände, Wandern, Kajak und Wassertaxi.
- Westküste: Punakaiki, Regenwald und Franz Josef Gletscher.
- Wanaka und Queenstown: Seen, Berge, Abenteuer und Genuss.
- Fiordland: Milford Sound oder Doubtful Sound als Tagesausflug.
- Aoraki Mount Cook: Hooker Valley Track, Lake Pukaki und Sternenhimmel.
- Christchurch: entspannter Abschluss vor der Heimreise.
Tipps für Ihre Mietwagenrundreise durch Neuseeland
Linksverkehr und Fahrzeiten realistisch einschätzen
In Neuseeland fahren Sie links. Nach kurzer Eingewöhnung klappt das meist gut, doch am Anfang sollten Sie besonders aufmerksam sein. Planen Sie nach der Ankunft keine lange Fahrstrecke. Viele Straßen sind schmal, kurvig und landschaftlich wunderschön. Dadurch dauern Etappen oft länger, als die reine Kilometerzahl vermuten lässt.
Nutzen Sie die Fahrten nicht nur als Verbindung zwischen zwei Orten. Gerade die spontanen Pausen machen den Reiz einer Selbstfahrerreise aus. Ein Aussichtspunkt, ein kleiner See, ein Farmcafé oder ein kurzer Spaziergang können zu überraschenden Lieblingsmomenten werden.
Klima, Kleidung und Ausrüstung
Neuseelands Wetter ist abwechslungsreich. An einem Tag können Sonne, Wind, Regen und kühle Temperaturen auftreten. Packen Sie am besten nach dem Schichtenprinzip. Eine leichte Regenjacke, bequeme Wanderschuhe, Sonnenschutz und warme Kleidung für Gebirge und Fjorde sind sehr sinnvoll.
- Nehmen Sie eine wiederbefüllbare Trinkflasche mit.
- Packen Sie Insektenschutz ein, besonders für die Westküste und Fiordland.
- Reservieren Sie beliebte Ausflüge wie Hobbiton, Fähre und Fjordtouren frühzeitig.
- Informieren Sie sich vor Wanderungen über Wetter, Wegzustand und Rückkehrzeit.
- Halten Sie Bargeld oder Karte für kleinere Orte bereit, auch wenn Kartenzahlung weit verbreitet ist.
Für wen diese Neuseelandreise ideal ist
Diese Reise passt besonders gut zu Menschen, die Natur, Freiheit und Abwechslung schätzen. Sie müssen keine Extremabenteurer sein, um Neuseeland intensiv zu erleben. Viele Highlights sind auch über kurze Wanderungen, Bootstouren oder Aussichtspunkte zugänglich. Gleichzeitig bietet die Route genug Möglichkeiten für anspruchsvollere Aktivitäten.
Wenn Sie gern fotografieren, werden Sie fast täglich neue Motive finden. Wenn Sie wandern möchten, können Sie zahlreiche Touren einbauen. Wenn Sie Kultur erleben wollen, bieten Rotorua, Wellington und Christchurch spannende Einblicke. Und wenn Sie einfach mit dem Mietwagen durch beeindruckende Landschaften reisen möchten, ist diese Route eine sehr gute Wahl.
Flexibel buchbar: so wird die Reise zu Ihrer persönlichen Neuseelandtour
Ein großer Vorteil dieser flexiblen Mietwagenrundreise ab Auckland bis Christchurch ist die Anpassbarkeit. Die Dauer, einzelne Stationen, Unterkunftskategorien, Mietwagenklasse und zusätzliche Ausflüge können auf Ihre Wünsche abgestimmt werden. Auch ein internationaler Flug kann optional ergänzt werden.
Wenn Sie mehr Zeit haben, können Sie zusätzliche Nächte an besonders schönen Orten einplanen. Empfehlenswert sind Verlängerungen im Abel Tasman Nationalpark, in Queenstown, in Te Anau für Fiordland oder am Lake Tekapo. Wenn Sie weniger fahren möchten, lässt sich die Route ebenfalls anpassen und entspannter gestalten.
Diese Reise lohnt sich, weil sie die Essenz Neuseelands in einer ausgewogenen Route bündelt. Sie erleben die berühmten Höhepunkte, entdecken unterschiedliche Landschaftsräume und behalten dennoch die Freiheit einer individuellen Reise. Genau diese Mischung macht die Tour so reizvoll: gut geplant, aber nicht eingeengt. Komfortabel organisiert, aber offen für spontane Entdeckungen.
Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten
Bei einer Reise voller Höhepunkte fällt die Auswahl schwer. Einige Erlebnisse stechen jedoch besonders heraus, weil sie typisch für Neuseeland sind und die Vielfalt des Landes eindrucksvoll zeigen.
- Den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang an einem See der Südinsel erleben.
- In Rotorua eine geothermale Landschaft mit Geysiren und heißen Quellen besuchen.
- Die Fähre durch die Marlborough Sounds bewusst als Panoramaerlebnis genießen.
- Im Abel Tasman Nationalpark eine Kombination aus Wassertaxi und Küstenwanderung planen.
- An der Westküste bei Punakaiki die Pancake Rocks bei passender Flut sehen.
- In Queenstown mit der Gondel auf den Bob’s Peak fahren.
- Eine Bootsfahrt im Milford Sound oder Doubtful Sound unternehmen.
- Den Hooker Valley Track am Aoraki Mount Cook laufen.
- Bei klarem Himmel im Mackenzie Basin den Sternenhimmel bestaunen.
Diese 20-tägige Rundreise ist mehr als eine Strecke von Auckland nach Christchurch. Sie ist eine intensive Begegnung mit einem Land, das Reisende mit seiner Natur, Gelassenheit und Vielfalt lange begleitet. Wer Neuseeland zum ersten Mal besucht, erhält einen beeindruckenden Gesamtüberblick. Wer schon einmal dort war, entdeckt entlang dieser Route viele Gründe, noch einmal genauer hinzusehen.




